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Generationenprojekt zum Stadtjubiläum: Wimpelkette in Pasewalk übergeben

Pasewalk – Manchmal sind es die leisen, einfachen Dinge, die am meisten verbinden. In der Angeboten der Volkssolidarität Uecker-Randow in Pasewalk ist in den vergangenen Wochen genau so ein Moment gewachsen: aus Stoffresten, Geduld und vielen Händen entstand eine Wimpelkette – und mit ihr ein Stück gelebte Gemeinschaft.

Im Rahmen des 775-jährigen Stadtjubiläums hatte die Stadt dazu aufgerufen, gemeinsam Wimpelketten zu gestalten. Vereine, Einrichtungen und Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, sich zu beteiligen und Pasewalk sichtbar zu schmücken.

Bei der Volkssolidarität Uecker-Randow wurde daraus ein echtes Generationenprojekt. Die Kinder der Kita „Storchennest“ schnitten die bunten Wimpel, während in der Tagespflege die Stoffstücke anschließend sorgfältig an die Schnüre geknüpft wurden – Stich für Stich, Wimpel für Wimpel. Unterstützt wurde das Projekt zudem von der Selbsthilfegruppe des KISS (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe) der Volkssolidarität Uecker-Randow.

Am Ende entstand etwas, das mehr ist als Dekoration: Rund 2.000 Wimpel, aufgefädelt auf über 200 Metern Schnur – ein sichtbares Zeichen dafür, was möglich ist, wenn Menschen zusammenkommen.

Bei der Übergabe an den Bürgermeister der Stadt Pasewalk, Danny Rodewald, wurde genau das spürbar. Stellvertretend für die Kita waren drei Kinder vor Ort, die gemeinsam mit den Gästen der Tagespflege die Wimpelkette übergaben. Zwischen Gesprächen, Lachen und kleinen Begegnungen wurde deutlich, worum es bei dieser Aktion ging. Rodewald betonte, dass genau diese Form der generationsübergreifenden Zusammenarbeit das Ziel des Aufrufs gewesen sei – und dass sie bei der Volkssolidarität Uecker-Randow auf besondere Weise gelungen ist.

Dass Gemeinschaft hier nicht nur ein Wort ist, zeigt sich auch über dieses Projekt hinaus. Beim Stadtringfest präsentierten sich die Pasewalker Angebote der Volkssolidarität Uecker-Randow gebündelt an einem gemeinsamen Stand auf dem Gelände der Kita „Storchennest“. So wurde sichtbar, wie breit die Volkssolidarität in Pasewalk aufgestellt ist – und wie eng die einzelnen Bereiche miteinander verbunden sind.

Und genau so wird es weitergehen: Auch beim Festumzug zum Stadtjubiläum werden die Einrichtungen gemeinsam vertreten sein – und freuen sich schon jetzt riesig darauf, diesen besonderen Anlass gemeinsam in die Stadt zu tragen. Dann ziehen Kinder, Gäste, Mitarbeitende und Engagierte Seite an Seite durch Pasewalk – verbunden durch viele kleine Fäden, die längst mehr sind als nur Stoff auf einer Schnur.